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17.01.2022-26.01.2022

28.10.2021: Saisonschluss am Pecherpfad zum 25-Jahr-Jubiläum (NEU)


Auch wenn es coronabedingt heuer am Pecherpfad Hölles anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums keine Veranstaltung gab, wurde von der Pecherpfad-Initiatorengruppe des Verschönerungsvereines trotzdem in kleinem Rahmen der Saisonschluss, der Pecherhahn, traditionsgemäß am 26. Oktober mit Totengedenken und Geläute der Pecherglocke für alle verstorbenen Pecher unserer Gemeinde und der rund 10.000 Pecher des ehemaligen NÖ. Pecherlandes würdig begangen und ihnen für ihre schwere Arbeit in unseren Föhrenwäldern gedankt. Die Pecherglocke läutete diesmal Mitgründer Gerhard Schagl, der den Pecherpfad täglich ganzjährig betreut.

Kurz vorher gab es noch einiges zu tun: So war eine Kindergruppe ebenfalls noch zu Gast wie eine 20-köpfige Wandergruppe des Felixdorfer Auwald-Vereines und Mag. Florian Gruber vom Bredahof Dreistetten, um sich umfangreich über die Arbeitstechniken der Pechgewinnung zu informieren. Er vertreibt mit seiner Gattin Angelika, beide Ethnologen, die früher auf Studienreisen in Afrika und Indien die Heilwirkung von Räucherwerk studiert hatten, erfolgreich den 1. Österr. Bio-Waldweihrauch von Schwarzföhren in Form von Räucherkegel. Der Bredahof ist kürzlich auch mit einem NÖ-Förderpreis ausgezeichnet worden. Mit dem Preisgeld wird derzeit ein Bio-Kräutergarten mit heimischen Räucherkräuter, die für die Herstellung des Schwarzföhren-Waldweihrauches und anderer hochwertiger Produkte dienen, angelegt. Die Basis der Räucherkegel ist aber das Holz der Schwarzföhre.

Da Gruber in Dreistetten auch Schwarzföhren für die Pechgewinnung bearbeitet, aber kaum altes Werkzeug hat, übergab Pecher Gerhold Wöhrer ihm die wichtigsten Pecherwerkzeuge für die künftige Baumbearbeitung.
Ab dem kommenden Jahr sind gegenseitige weitere Besuch geplant und auch eine verstärkte Kooperation.
Mitte Oktober musste am Pecherpfad gegenüber der Pecherkapelle ein dürrer Schwarzföhrenbaum gefällt werden, da die Gefahr Bestand, dass er bei einem Sturm möglicherweise auf die Pecherkapelle fallen könnte.

Mehrere Veranstaltungen zum 25-jährigen Bestehen des Pecherpfades, 10 Jahre Immaterielles Unesco-Kulturerbe und 25 Jahre Verleihung des Schöffel-Preises durch das Land NÖ. sindind nun für kommendes Jahr geplant.
So soll bereits im März am "Tag des Waldes" in Zusammenarbeit mit der Gemeinde für alle Neugeborenen unserer Gemeinde am Waldrand ein klimafitter "Wald der Zukunft" gepflanzt werden, im Frühjahr ein Pechertreffen mit den letzten noch lebenden, ehemaligen Pecher der Region mit einem Pecherfest, im Sommer eine waldpädagogische Führung für die "Pecher von morgen" und im Herbst erstmals in Österreich "Waldbaden im Pecherwald" und zum Saisonabschluss der Pecherhahn mit einigen neuen besonderen Attraktionen.


Fotocredit(s): Gerhold Wöhrer, Ernst Schagl
Text: Ernst Schagl

zuletzt aktualisiert: 28.10.2021 19:17:51 
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